Showcase: „Ludo sucht sein Herzblatt“

Frühling 1906

Situation vor aktuellem Zug

ST1250-H05stand
Herbst 05 Stand

Kommentare der Spieler zur aktuellen Runde

NationKommentar
Großbritannien
Markus Päuser
Wenigstens schreibt mir noch der Franzose. Also ziehen wir mal für Ihn in die Nordsee.

 

Das sieht für mich hier so aus, als ob ein Toter um sein Leben läuft.

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Frankreich
Lars Juister
Stellung gut, diplomatische Lage gut, alles gut!

 

Natürlich kann es immer noch sehr schnell sehr böse Überraschungen geben, aber soweit bin ich zufrieden. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Markus (E) es mir so leicht macht. Die zwei Abbauten ließen ihm natürlich nicht viele Möglichkeiten, allerdings hatte ich erwartet, dass er die Flotte in Mao behält, um mich zu ärgern und viele meiner Truppen zu binden. Offensichtlich war sein Groll auf Jan aber noch größer. Er hat sich sogar bei mir gemeldet und mir angeboten, unter meiner Flagge zu segeln, wen ich ihm denn Liverpool ließe. Ein interessantes Angebot, könnte der Support der Flotte in Hel für meine Armee in Bel zu einer bösen Überraschung für Jan (D) werden. Zudem hat Markus mir versprochen mir – so lange er noch unter den Herrschenden weilt – jede Runde eine stimmungsvolle Mail schreiben will. Da wird die Sache wirklich verlockend. Ich mag es ja gerne mit einem Hauch Rollenspiel.

Im Moment sieht es aber doch eher danach aus, dass ich auf Nummer sicher gehe. Iri geht jedenfalls nach Lvp, bevor Zar Thomas auf dumme Ideen kommt.

Die Verhandlungslage ist soweit gut. Im Moment lieg ich mit Niemandem direkt im Clinch und kann deshalb frei von der Seele weg verhandeln. Italien möchte, dass ich mich gegen D wende. Der Sultan möchte, dass ich mir mit ihm Italien teile und ihm Informationen über R liefere und Fehlinformationen an den Zaren liefere. D und R möchten, dass ich still halte, damit sie Zeit für den Kampf gegen OR haben. R möchte zudem Informationen über OR und dass ich dem Sultan Fehlinformationen zuspiele. Ich werde mich jetzt erstmal in Stellung bringen und mich im nächsten oder übernächsten Zug entscheiden. So wie es im Moment aussieht, werde ich wohl an RDF festhalten und mich mit dem Sultan über Italien hermachen, während meine beiden Verbündeten der hohen Pforte von Norden her ordentlich Druck machen.

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich iri nach mao verlege und zur Verstärkung ins Mittelmeer schicke und lvp mit F lon-wal-lvp in Angriff nehme, aber nur eine Flotte da oben, während RD drei hat, wäre mir bei aller Freundschaft doch zu gefährlich.

Außerdem gefällt es mir, meine F Lon nach Yor zu ziehen. Damit kann man I und OR noch ein wenig verwirren (und tatsächlich ein wenig Stabpotential aufbauen … man weiß ja nie.)

Also in Kürze: Ich halte an RDF fest und formiere meine Truppen neu, um schlagbereit (wahrscheinlich gegen I) zu sein.

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Deutsches Reich
Jan Badurczik
Klar dass Markus am Ende gegen mich zieht, hat er ja vorher auch dauernd gemacht, schon ärgerlich, aber einen sucht sich  der Päsuser halt immer aus.

 

Ich muss jetzt sehen, dass ich beim RDF (davon gehe ich ganz stark aus) auf meine Vz komme. Frankreich erhält sicher Edi, ich muss noch gegen E verteidigen, erzwingen kann ich nix. Der Türke macht nach allen Seiten Angebote, ich glaube er riecht den Braten und will ein Ungleichgewicht in unser Bündnis bringen. Italien merkt, denke ich, noch nix.

Also hoffen und Präsenz zeigen!

» zu Jans Befehlen
Italien
Marcel Heymuth
Jetzt geht es endlich hoffentlich daran, den Osmanen zu schnetzeln. Zumindest erzählt Thomas mir davon. Da ich eh nix besseres zu tun habe, als da mitzuhelfen und dafür zu sorgen, dass die Budapester Fahnen von Gelb aud Weiß umgehisst werden, wird das auch direkt so gemacht. Mal schauen, ob ich mittelfristig wieder ins Ionische Meer komme, bin da aber vergleichsweise pessimistisch. Ich hoffe, Lars im Westen hat besseres zu tun als mich zu nerven, aber wenn ich so bisschen zwischen den Zeilen interpretiere denke ich, dass er zuerst den Briten komplett rausnehmen möchte und sich dann wahrscheinlich eher um den Deutschen kümmern wird. Ich kann im Moment nicht machen und bin daher vergleichbar mit einem Schutzwall für ihn. Deutschland dagegen ist armeentechnische sehr agil und hat Möglichkeiten ohne Ende. Nichtsdestoweniger muss ich realistisch bleiben: So, wie es im Moment aussieht denke ich, dass Russland und Frankreich um das Solo kämpfen werden und die anderen Akteure (mit Ausnahme von Clemens) nur geringen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen können.

 

» zu Marcels Befehlen
Russisches Reich
Thomas Hülsmann
Kommentar direkt nach der Herbstauswertung 1905:

 

Masterplan vorab

Der Osmane meint, er hätte das vorhergesehen, allerdings will mir der fehlende Zug Sev-Mos nicht ganz dazu passen, ebenso die Nicht-Besetzung der Ukraine seitens seiner Truppen. Die zwei Aufbauten an Fußtruppen sind allerdings ganz ehrlich überraschend für mich. Sei es, wie es sei. Ab jetzt haben wir mMn die Stellung, die eigentlich die Fronten klären sollte. R vs O kann eigentlich nicht mehr zurück. RDF sollte weiterhin halten (was mich trotz allem auch ein bißchen erstant).

Größtes Problem in diesem Jahr wird also mMn sein, daß der Römer sich nicht vom Osmanen vereinnahmen läßt. Ich habe jetzt schon Gewissensbisse, wenn ich daran denke, daß wir (RDF) den Römer auch plätten wollen. Teil der Lösung wird also sein, daß den Römer nicht spüren zu lassen. Mann … Italien ist so scheiße zu spielen °_O

Zum Osmanen kann ich nur sagen … daß diese Runde mMn heftig wird. Viel raten, vielleicht ein paar taktische Tricks und aber vor allem … brutal drauf, wo es geht. Ich hoffe darauf, daß der Osmane einfach nicht alles wird verteidigen können. Von meinen 6 Truppen habe ich 5 an seiner Grenze oder direkt dahinter (was das für einen Stab aus Westen bedeutet? … darüber will ich nicht reden ^^). Dazu 1 Römer und 2 Deutsche in erster oder zweiter Linie gegen seine 9, die aber mitnichten alle an einer Front stehen. Nimmt man nämlich die 3 Flotten des Römers gegen die 3 Flotten des Osmanen hinzu, kippt das Gleichgewicht noch weiter, so daß0 ich ingesamt eigentlich guter Dinge bin, daß das osmanische Militär nicht alle Aufgaben wird bewältigen können. Es kommt hinzu, daß die französische Flotte da durchaus noch mitmischen kann.

Tatsächlich sehe ich die taktische Herausforderung aus Sicht des Osmanen ähnlich wie bei meinem Einstieg Anno 04.

Große Worte … wenn wir DAS verlieren … stinken wir ab … aber so was von ^^

—————-

Kommentar bei Zugabgabe:

Dieser Zug ist mMn geprägt von nahezu rein taktischen Erwägungen. Die Bündnislage ist weitestgehend unverändert (oder so nehme ich es jedenfalls an °_O), lediglich der Italiener hat leise beim Franzosen angefragt, ob dieser (F) nicht gegen D ziehen könnte. Das kann zweierlei bedeuten … der Römer handelt im Auftrag des Osmanen, um Zweitracht zu sehen und indirekt, daß der Osmane doch besser durchblickt, als wir (RDF) befürchten. Oder aber der Römer fühlt sich durch seine 5 VZs langsam in einer starken Position.

as der erste Fall für uns eklig sein dürfte ist klar, aber auch letzteres ist nicht schön, wennd er Römer allzu unabhängig von uns agieren wird … bzw. möchte. Seine drei Flotten als Gegner des Franzosen wären extrem lästig, wenn nicht sogar gefährlich.

Was sonst?
Naja … eigentlich diese Runde nichts. Die Züge des Osmanen sind entweder auf die Einnahme Tri’s gerichtet (was er schaffen sollte, wenn er es drauf anlegt) oder auf Halten seiner besitztümer, aber ehrlich gesagt, spielte er bisher zu … hm … kontrolliert, als daß ein siomples „Halten“ zu erwarten wäre. Sollte er nämlich NICHT Tri angreifen wäre seine A Bud aufgerieben (wenn mich nicht alles täuscht). So oder so – wenn meine Berechnungen wieder aufgehen, dann sollte ich Bud bekommen und etwas besser gegen den Osten stehen.

Vor allem würden wir (RDF) indirekt ein VZ aus dem IO-Pool holen, während die beiden (IO) nur tauschen und zudem kann uns eine Einnahme vom italienischen Tri für den Osmanen den Römer nur wieder uns in die Armee treiben.

Wenn mich also wieder niemand stabt … sollte wieder alles gut laufen.

» zu Thomas Befehlen
Osmanisches Reich
Clemens Leathley
Die große Überraschung hat zweifellos Thomas geliefert, indem er alles gegen mich geworfen hat. Geahnt habe ich zwar was, aber – Hut ab! – die unangenehme Überraschung ist ihm geglückt. Da habe ich mich glatt verschätzt in bezug auf seine Aktionen im Westen. Nun hat das Spiel einen ganz anderen Charakter erhalten. Das Kompliment darf man Thomas nicht vorenthalten: durch seinen Schwenk gegen mich hat das Spiel insgesamt an Farbigkeit gewonnen.

 

Meine Position ist nun eine ganz andere. Entweder ich wähle eine zähe Defensive mit der Aussicht, dass sich eine der Westmächte D oder F auf meine Seite stellt, oder ich riskiere etwas, um die Front aus Italien und Russland aufzubrechen. Das risikolose Spiel wie ehedem ist also vorbei.

Da sich Lars erstmal nicht pro osmanisch, etwa mit A Pied-Ven, engagieren wird, und Jan in totales Schweigen versunken ist, muss ich zu meinem Übel obendrein mit einer Allianz D + R rechnen, der ich fürs erste ohne Unterstützung aus dem Westen u begegnen habe.

Leider schweigt Jan beharrlich. Schade. Er ist auf dem Brett an sich derjenige, den ich am wenigsten bedrohe und der umgekehrt am meisten von einer Zusammenarbeit mit mir profitieren kann. Seine Strategie ist mir daher ein Rätsel. Wenn er einfach so weitermacht, wird er unweigerlich in die Zange F – R genommen und zerrieben. Vielleicht meldet er sich, nachdem Thomas wie angekündigt in die Großoffensive gegen ihn gegangen sein wird.

Thomas droht und schüchtert ein, was das Zeug hält. Die Absicht ist klar: mich zu verwirren und mutlos zu machen, dass ich eine entschiedene Antwort auf seinen Schwenk verpasse. Schaut man sich die Lage im Detail an, so wird bald klar, dass der nächste Zug für das Kräfteverhältnis auf dem Balkan sehr wichtig wird. Schaffen es meine neuen Armeen schnell genug nach Arm und Bul, dann kann ich mich vielleicht nicht nur halten, sondern sogar Druck auf Thomas verstärken, oder gelingt Thomas der entscheidende Durchbruch, dann verliere ich mindestens 1 VZ und Thomas ist am Drücker.

Da ich weniger Armeen in den Krisenregionen derzeit habe als Thomas, konzentriere ich mich darauf, Rum auf jeden Fall zu halten, ihm Sev zu überlassen und einen Gegenangriff auf Gal zu versuchen. Das ist nicht viel riskanter, als etliche andere Varianten, hat aber die meisten Chancen. Schlägt nämlich der Angriff durch, und in einigen Varianten tut er es, dann sieht Thomas recht gerupft aus und ich behaupte nicht nur meine Position, sondern kann sie sogar noch ausbauen. Also mal wieder: no risk, no fun.

Daher meine Züge:
A RUM S A BUD – GAL
F BLA S A RUM xxx
A BUD – GAL
F ALB S A SER – TRI
A SER – TRI
A CON – BUL
A ANK – ARM
F AEG – ION
F ION – ADR

Was Marcel betrifft, so habe ich den diplomatischen Kanal über Frankreich genutzt, um das Gerücht zu streuen, ich plane einen Konvoi von Con nach Apu. Die Frage wird sein, ob Marcel Jan über den Weg traut, also wie glaubwürdig Jan noch für ihn ist. Die letzten mails von Jan deuteten durchaus daraufhin, dass die beiden sich noch über den Weg trauen.

Wenn also Marcel einen selbstbounce in Apu produziert, dann steht einem Zug meine Flotte nach Adr und Verhindern des Einzugs der italienischen Flotte nach Ion nichts im Weg. Im Herbst habe ich dann genügend Einheiten versammelt, dass mir die Einnahme oder das Halten von Tri gelingen sollte.

Bei der ganzen Aktion gibt es einen worstcase, nämlich wenn Thomas einfachen Angriff auf Rumänien befiehlt, Bud doppelt angreift und Marcel in Tri hält mit Unterstützung aus Ven. Das Risiko scheint es mir demgegenüber wert zu sein.

Bleibt es beim patt in Bud und in Tri, so kann ich zufrieden sein, denn je nachdem, ob Thomas im Herbst noch eine Einheit in Moskau hat, kann ich dann entweder Sev zurückerobern, oder Tri nehmen, oder beides, und die Welt sieht wieder etwas freundlicher aus.

» zu Clemens Befehlen

Daraus folgende Befehle (Textauswertung Frühjahr 1906)

 NationZügeRückzügeAuf- und Abbauten
england
Großbritannien

 

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F HEL – NTH (*Bounce*)F ENG – LON
france
Frankreich

 

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F IRI – LVP
F LON – YOR
A BRE – PIC
A BEL S A BRE – PIC
A PIE S A VEN (*Ordered to Move*)
F MAR – LYO
A SPA – MAR
Germany
Deutsches Reich

 

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F DEN – NTH (*Bounce*)
A BER – KIE
A HOL S A BER – KIE
A TYR S A TRI (*Ordered to Move*)
A BOH – VIE
F BAL – DEN (*Fails*)
italy
Italien

 

» zum Kommentar
A TRI – SER (*Disbanded*)
A VEN – APU (*Bounce*)
F NAP – APU (*Bounce*)
F ROM – TYS
F TUN xxx
– A TRI
russia
Russisches Reich

 

» zum Kommentar
F EDI – NTH (*Bounce*)
A MOS – SEV
A UKR – RUM (*Fails*)
A VIE – BUD
A GAL S A VIE – BUD
A WAR – UKR (*Fails*)
turkey
Osmanisches Reich

 

» zum Kommentar
A BUD – GAL (*Disloged*)
A RUM S A BUD – GAL (*Cut*)
F BLA S A RUM
A SER – TRI
F ALB S A SER – TRI
A CON – BUL
A ANK – ARM
F AEG – ION
F ION – ADR
A BUD – SER

Grafikauswertung Frühjahr 1906

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