Showcase: „Ludo sucht sein Herzblatt“

Herbst 1902

Situation vor aktuellem Zug

ST1250-F02stand
Frühling 02 Stand

Kommentare der Spieler zur aktuellen Runde

NationKommentar
Österreich-Ungarn
Dominic Niederhoff
Es geht voran; mein schlechtes Gewissen ist inzwischen nicht mehr vorhanden – durch das anfängliche Mißverständnis bin ich vielleicht sogar in eine sehr gute Position gekommen. Es scheinen sich weitere Bündnisse herauszubilden, aber die sind eher folgerichtig als forciert, habe ich den Eindrucke – auch würde mich interessieren, ein wie guter Schauspieler Jan ist…

 

Rußland: Ich muß zugeben, ich verstehe den Zug Mos-War nicht so ganz; zumindest in Relation zu mir. Wenn Ulrich allerdings versucht, ein VZ bei Jan abzustauben, kann ich mir vorstellen, daß Jan nicht all zu erfreut sein wird und Ulrich so gründlich in die Schranken weist, daß einer von uns einen neuen Bettvorleger bekommt. Alternativ könnte der Versuch gestartet werden, Vie anzugreifen, indem er Ukr S War-Gal und Gal-Boh zieht – das schreckt mich wiederum überhaupt nicht, da ich jetzt sowieso erwarte, ein VZ mehr zu erhalten ohne das in einen Aufbau umsetzen zu können. Ich würde ihn dann einfach mal bei mir marodieren lassen und ihm alles wegnehmen – naja, fast alles. Dritte Möglichkeit: Jan hilft ihm…

England: Kein Kontakt, wenig Meinung – Markus prügelt sich jetzt mit Lars, Jan wird ihm wahrscheinlich helfen, Ulrich bleibt außen vor. Falls Markus natürlich der Versuchung von StP nachgeben würde, wäre nicht mal der Verlust von Vie störend, weil Ulrich dann trotzdem abbauen müsste.

Frankreich: Mit Lars hatte ich aktuell keinen Kontakt, da war ich zu sehr anderweitig eingespannt. Sollte sich auch noch Marcel gegen ihn wenden, hat er keine Chance, sonst sehe ich durchaus Möglichkeiten für ihn.

Italien: Marcel. Ich habe mir mal das Vergnügen gemacht, seine alten Mails durchzulesen – sehr faszinierend, wie sich der Ton ändert, sobald ich nicht das tue, was er möchte. Nicht unbedingt die beste Motivation für mich, so zu agieren wie er möchte – aber das hat er noch nicht verstanden. Das amüsanteste war, daß er mich als Weichei bezeichnet und verlangt hat, daß ich jetzt seinen Drohungen nachgeben solle – ja wie jetzt, würde er sich bitte entscheiden? Da er mir mit Krieg gedroht hat, wenn ich nicht tue was er sagt, ich ihm das aber abgeschlagen hatte, nehme ich mal an, daß er jetzt versucht, mit Jan gegen mich loszuschlagen – schaun mer mal…

Deutschland: Bislang der angenehmste Kontakt in dieser Partie, wir wollten bisher nichts voneinander was sich jetzt nach Marcels Drohungen geändert hat. Ich habe ihn gebeten, mir mit einem Angriff auf Ven zu helfen, entweder als Angreifer oder Unterstützer; da Marcel mir damit gedroht hat, nehme ich an, er wird einen ähnlichen Vorschlag machen. Alternativ könnte die deutsche Armee auch eine russische nach Vie unterstützen – wäre eher schlecht, weil ich dann immer noch kein freies VZ zum Aufbau hätte. Was tun? Ich halte mich einfach an das Geschriebene und hoffe auf das Beste. Bisher ist die Karte auf meiner Seite, ob ich in der Diplomatie ein bißchen oder total versage, weiß ich erst, wenn ich die Kommentare der Anderen lesen werde…

Osmanien: Mit Clemens hatte ich letzte Runde einen Strauß auszufechten über die Befolgung von Zugabsprachen – wobei ich ihm zugestehen muß, Erfolg gibt recht. Nun ja, durch die aggressive Außenpolitik anderer Staaten wird man manchmal eher zusammengeschweißt; unsere taktischen Sichtweisen sind sehr ähnlich, in der Politik unterscheiden wir uns erheblich – wie gut diese Kombination funktioniert haben wird, sehen wir ja am Ende.

» zu Dominics Befehlen
Großbritannien
Markus Päuser
Dieses Mal hat es auch mich erwischt. Ich hatte nahezu keine Zeit für die Partie. Ein wenig mit Deutschland geplaudert. A Bel – Bur vorgeschlagen.

 

Und auch Frankreich wieder ein wenig näher gekommen. Er soll bitte Belgien mit der Flotte einnehmen und eine Armee bauen. Und einen Bounce mit Iri und Mao angefragt.

Unser Russe hat mal wieder nicht freiwillig mit mir gesprochen 🙂

Meine Stellung ist schwierig. Noch ist leider jede finale Entscheidung für oder gegen Deutschland oder Frankreich als Partner nicht überlebensfähig für England. Und das alles wegen F Bre – Eng im ersten Zug, aber ich bin ja nicht nachtragend. Also tanze ich mal zwischen Ihnen hin und her, auch wenn mir sowas eigentlich gar nicht liegt. Ich hoffe sie einigen sich nicht selbst bevor ich mich einigen kann. Gleichzeitig werde ich mal schauen, ob Russland seine Tür hinten weiter ganz weit auflässt. Kann 1-Center Stab, sondern vorausschauende Stärkung von T/A, damit F/D auch für die Zukunft was zu tun haben. Vielleicht kriege ich ja meinen Build und die Flotte in Schweden schläft.

Mal schauen, ob ich mir gerade eine eigene Grube grabe in diesem Spiel.

» zu Markus Befehlen
Frankreich
Lars Juister
Es war keine große Überraschung, dass Markus (E) und Jan (D) sich nun über Belgien hergemacht haben. Es hat mich allerdings sehr gewundert, dass Jan (D) es für sich beanspruchen konnte und Markus (E), es nicht für sich einfordert. Ich hoffe, der deutsche Kaiser manövriert sich hier mit seiner Gier selbst ins aus.
Ich bin natürlich heilfroh, dass weder eine deutsche oder italienische Armee in Piemont aufmarschiert ist, noch eine italienische Flotte in meine Richtung verlegt wurde. Wenigstens an meiner Südgrenze herrscht damit vorerst Ruhe.
Dominic (ÖU) und Clemens (OR) scheinen auf dem Balken Ringelpietz mit Anfassen zu spielen und ein munteres Ballett des VZ-Tausches aufzuführen. Ich denke jedenfalls, dass sie weiter zusammenspielen und Ulrich (R) damit gewaltig unter Druck bleibt. Ich hoffe aber, dass Marcel (I) nun versucht sich auf dem Balkan einzumischen oder das östliche Mittelmeer zu besetzen, damit das Bündnis der Häuser Hohenzollern und Osman nicht zu früh zum großen Schlag ausholen kann.Doch was heißt das für Frankreich? Dieses vermaledeite Bündnis von England und Deutschland muss zerbrochen werden. Da der Kaiser der englischen Flotte die ungeschützte Flanke präsentiert, während England gegen mich keinen schnellen Erfolg erzielen kann, habe ich sogar Hoffnung geschöpft. Markus (E) hat mir zudem angeboten, dass unsere Flotten in Iri und Mao sich bouncen und ich den Kanal in Richtung Belgien räume, während er Deutschland die Unterstützung entzieht. Wir sind zu einem Gläschen Wein an der belgisch-holländischen Grenze verabredet. Dementsprechend befehle ich den Fährpendelverkehr zwischen Belgien, Brest und Wales aufrechtzuerhalten und beordere die Flotte aus dem Kanal wieder nach Belgien. Dabei wird sie natürlich durch die Armee in der Picardie unterstützt, während die Burgunder Armee einen Ablenkungsangriff auf die deutsche Armee im Ruhrgebiet vorträgt, um einen Support für die deutsche Armee in Belgien zu verhindern. Die Flotte im Mittelatlantik fährt zum verabredeten Manöver mit der englischen Flotte in der Irischen See. Bleibt noch meine Armee in Spanien, welche natürlich stehen bleibt, um das spanische Versorgungszentrum zu sichern.Damit riskiere ich zwar Burgund, aber bleibe immerhin offensiv und wenn D-E bestehen bleibt, sieht es ohnehin düster aus. Außerdem birgt Markus Vorschlag m.E. auch für England mehr Vorteile als auf deutscher Seite zu verharren und zu beobachten, wie die Macht des Kaisers wächst.

 

» zu Lars Befehlen
Deutsches Reich
Jan Badurczik
Warum?
Belgien ist ein Münzwurf, habe mit Markus überlegt, dass wir das eingehen: entweder im Kanal und Burgund oder in Belgien, da verzichtet man gern auf den Aufbau. Ulrich hat im Frühling etwas doof gezogen, deswegen braucht er ein Vz, ÖT werden sonst zu stark, gut also, dass die Armee in Tirol steht UND Marcel etwas gegen Ö unternehmen will.Unter der Hand habe ich ihm noch gesteckt, dass Gre zu haben sein könnte. Wenn das kein Vertrauenstest von Dominic gewesen ist, könnte er sein blaues Wunder erleben.

 

» zu Jans Befehlen
Italien
Marcel Heymuth
Wieder ein Jahr rum und es wird Zeit, ein wenig aktiver zu werden, was sowohl auf meine Kommunikation als auch auf meine Einheiten anzuwenden ist. Ich hatte bissel mehr Kontakt mit Jan und habe mich mit ihm geeinigt, Ulrich gegen Dominic zu unterstützen. Ich habe zwar ein ungutes Gefühl bei der Sache, weil dadurch ein unterstützter Angriff auf Venedig Erfolg haben würde, aber wenn eh Deutschland und Österreich gemeinsame Sache machen und dazu noch unser türkischer Freund im Osten aufrüstet, dann lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

 

Dominic wird jetzt von mir so gut es geht angegriffen und plattgemacht, Frankreich wird in Ruhe gelassen.

Schau mer mal, was dabei so rumkommt. Vielleicht komme ich endlich aus der Mitte raus in den Osten.

» zu Marcels Befehlen
Russisches Reich
Ulrich Degwitz
auf nach wien, aber bitte mit schlagobers!

 

tja, wie kann ich diesmal den ösi am hübschesten ärgern? eigentlich nur, wenn es klappen sollte, was ich mit D+I abgestimmt habe: jan ordert TYR s GAL-VIE, marcel cuttet TRI (so wie er mir eben tel. bestätigte) und RUM greife ich doppelt an (unter aufgabe von SEV, das an den sultan fällt – aber da ist eh nichts mehr zu retten).

ich kann nur hoffen, dass ich mit D+I wirklich in dem boot sitze, welches sich verzweifelt gegen den A+T-tsunami stemmt. mein plan geht natürlich dann ins höschen, wenn die gegenseite ihn mit BUD s VIE & BUL s RUM sowie dem ziemlich wahrscheinlichen konvoi mittels ARM s CON-BLA-SEV hintertreiben sollte. aber hätte ich bessere alternativen? wohl kaum.

und im norden hab ich leider versäumt, mich mit markus abzustimmen. falls er appetit auf STP haben sollte und nicht gleichzeitig NTH-NWY zöge, so wäre ich zumindest in seinem NWY – aber angesichts seines LON-problems kann man ja wohl den letzten zug eher ausschließen.

ganz dumm wäre DEN s NWY-SWE als ausgleich dafür, dass jan BEL vom franzosen übernimmt und england auf diese weise zu einem aufbau verhelfen will, der auf meine kosten ginge. denn D+E harmonieren bislang ganz ordentlich und ich mag lieber nicht länger darüber nachdenken.

na, mal sehen was mir für 1903 noch an einheiten übrig bleibt …

» zu Ulrichs Befehlen
Osmanisches Reich
Clemens Leathley
Dominik meckert wie ein Rohrspatz darüber, dass ich nicht ganz genau wie angesprochen gezogen habe. Du liebe Zeit. Nachdem ich ihm erkläre, dass ich abweichende Züge seinerseits, sofern sie mir nicht schaden, durchaus tolerieren würde, beruhigt er sich wieder. Da ich derzeit die etwas komfortablere Position haben, wäre er auch schlecht beraten, mit mir zu brechen. Dass er bislang gut damit gefahren ist, kann man schließlich nicht leugnen.

 

Mit dem Zug der Flotten in die Ägäis und ins Schwarze Meer und dem Nachziehen der Armeen stehen meine Einheiten nahezu ideal. Nur scheint den anderen meine rasche Entwicklung gar nicht zu schmecken. Entweder, sie finden meine Vorgehensweise zu streberhaft (und wer redet schon gerne mit dem Klassenstreber…) oder aber sie sind selbst zu sehr mit ihrem eigenen Kram beschäftigt. Insofern könnte es von Vorteil sein, einmal ganz uneigennützig zu ziehen. Das schafft Sympathien und kann Vorurteile abbauen helfen. Genau deshalb ist mir auch der Vormarsch der Österreicher nach Rumänien und jetzt der Durchmarsch nach Sevastopo, so willkommen: das sieht auf dem Brett – und nur das Brett können die anderen ja sehen! – sehr aggressiv aus von Seiten Dominics und sehr zurückhaltend von meiner Seite, was immer auch daraus werden mag. Am Horizont liebäugele ich ja damit, die österreichischen Gebirgsjäger weiter voranzutreiben, vielleicht nach Moskau oder in die Ukraine. Das sieht noch bedrohlicher von seiten ÖUs aus und bietet mir besten Spielraum, aus der zweiten Reihe das Spiel zu gestalten. Aber das ist noch Zukunftsmusik…

Nach einigem hin und her mit Dominik stellen sich die folgenden Züge als die einzig sichere Variante heraus, Sevastopol im Herbst zu nehmen:
A Rum – Sev, A Arm S A Rum – Sev, F Bla A Rum – Sev, A Vie – Gal, A Con – Gre, F Aeg S A Con – Gre

Als Varianten bleiben
I: A Bud – Rum, A Bul S A Bud – Rum

II: A Bud S A Bul – Rum, A Bul – Rum

Um die Nerven zu beruhigen und das Verhältnis zu Dominik nicht weiter zu strapazieren, überlasse ich ihm die Entscheidung nicht ohne ein paar kleine Hinweise: das Risiko für ihn bei I sei nicht ohne – A Gal könnte ungehindert nach Bud ziehen! – und um selbst kein VZ zu verlieren, dürfte ich dann um Unterstützung nach Gre bitten mit F Alb S A Con – Gre und seine Flotte fiele für andere Manöver aus.

Bei II könne er sich entweder für eine dritte osmanische Flotte(!) – und später Abbau einer osmanischen Armee(!) – entscheiden mit F Alb S A Con – Gre oder in Triest auf Nummer sicher gehen oder in die Adria segeln.

Dominic bestätigt Variante II – zu meiner Erleichterung – zusammen mit den Zügen und Aufbauten:
Rum-Sev
Bud S Bul-Rum
Vie-Gal
Tri-Ven
Alb-Adr
+A Vie, Tri
sowie:
Bul-Rum
Arm S Rum-Sev
Bla S Rum-Sev
Aeg C Con-Gre
Con-Gre
+ F Smy, Con

So gebe ich auch die Züge ab. Er meint zwar, dass Marcel nicht Gre angreifen werde, ich aber schon. Gleichwie, auch ohne die Besetzung von Gre sieht die Lage im Herbst gut aus, wenn wir so ziehen. Große Risiken sehe ich viel eher im Dreiländereck ÖU – D – I.

Ulrich schweigt weiterhin. Kann sein, dass er wieder mit mir spricht, wenn seine Flotte abgewrackt ist und ÖU massiv unter Druck steht. Das Würde aus seiner Sicht jedenfalls einen Sinn ergeben, weil mir dann der Wechsel des Bündnispartners weg von Dominic und hin zu ihm sicherlich mehr Vorteile böte, als wenn ich an einem Betonbündnis festhielte. Aber noch ist es nicht so weit. Weil sich Ulrich und Jan recht gut zu verstehen scheinen – siehe Schweden -, vermute ich dass es zu einer Zusammenarbeit in Vie kommt mit
A Gal – Vie und A Tyr S A Gal – Vie

Das sage ich auch Dominic, aber er wehrt ab und meint, sich selbst bei einer Besetzung Wiens und Vertreibung seiner Wiener nach Böhmen gut verteidigen zu können. Ich bin da nicht so optimistisch. Gut ist aber, dass ich ihn genau vor so etwas gewarnt habe. Das erhöht das Vertrauen, wenn es tatsächlich dazu kommt.

Marcel schweigt auch, obwohl ich
1. in die Ägäis gefahren bin,
2. ihm ankündige, dass er Gre vergeblich angreifen werde und
3. die österreichische Flotte wahrscheinlich in die Adria dampfen werde.

Sein Schweigen kann nun alles und nichts bedeuten. Vielleicht will er nur mal sehen, wie verlässlich meine Angaben sind. Ich bin jedenfalls für alle Fälle gewappnet. Insbesondere, wenn er den Ausfall nach East machen sollte. Dann zahlt sich aus, dass ich Dominic von Variante II habe überzeugen können. Zieht Marcel nämlich seine Flotte aus Ion nach East, so kann er nicht in Gre bouncen, was mich dann zu einem Neuaufbau einer Flotte in Smy kommen lässt. Diesen Aufbau kündige ich ihm auch gleich schon mal an für den Fall seiner Einfahrt ins östliche Mittelmeer. Dass ich unkonditioniert befehle, ist eine andere Sache. Mein Ziel: er lässt sich bluffen und macht einen bounce mit Dominic in der Adria. Dann ist mir der Flottenaufbau, Einfahrt nach East und permanenter Druck auf Ion nicht zu nehmen. Also heißt es mal wieder: abwarten, ob im nächsten Zug nennenswerte Bewegung in die italienischen Reihen kommt. Lange kann Marcel schließlich nicht mehr so tatenlos da herumstehen.

Jan habe ich nette Komplimente gemacht vor allem wegen seiner Armee in Tirol. Aber er lässt sich nicht in die Karten schauen. Ein Signal für mich, dass er mit Ulrich eng kooperiert und etwas gegen Dominic im Schilde führt. Das kann noch richtig eng werden, wenn es zu einer Allianz D + R (+I) kommt.

Auch Lars ist verstummt. Vielleicht hat er einfach keine Lust mehr, nachdem E + D zusammengearbeitet haben und ihn aus Belgien hinaus geworfen haben. Mal sehen, ob er auch dann noch stumm bleibt, wenn er noch weiter unter Druck aus E + D gerät.

Großes Rätsel ist mir nach wie vor England alias Markus. Meinen Hinweis aus 1901, ob er kein Interesse an StP habe, hat er recht barsch zurückgewiesen. Und nun lässt Ulrich StP ohne Schutz. Ist natürlich gut möglich, dass Ulrich gute Propaganda gemacht hat und vor dem bösen Osmanen warnt und sich mit Unterstützung aus D + E als Retter des Abendlands gut verkauf. Das erklärte jedenfalls die letzten Züge der drei. Aber wie lange sowas gutgeht? Wo Ulrich im Süden unter schwerem Druck steht und die Queen jedes Motorboot gut gebrauchen kann, um sich im Westen zu behaupten. Meine Prognose: jetzt im Herbst bleibt StP noch unangetastet, aber spätestens 1903 ist es fällig. Mal sehen…

Dass außer Dominik keiner mehr mit mir redet kann ein Alarmzeichen sein, muss es aber nicht. Mal wieder entscheidend wird sein, was die Auswertung bringt…

» zu Clemens Befehlen

Daraus folgende Befehle (Textauswertung Herbst 1902)

 NationZügeRückzügeAuf- und Abbauten
Austria
Österreich-Ungarn

 

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A RUM – SEV
A BUD S A BUL – RUM
A VIE – GAL (*Disloged*)
A TRI – VEN (*Fails*)
F ALB – ADR
A VIE – BOH
england
Großbritannien

 

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F NWY – STP (nc)
F NTH – LON (*Bounce*)
A WAL – LON (*Bounce*)
F IRI – MAO (*Fails*)
france
Frankreich

 

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F ENG – BEL
A PIC S F ENG – BEL
A BUR – RUH (*Disloged*)
F MAO – IRI (*Fails*)
A SPA xxx
A BUR – PAR+ A MAR
Germany
Deutsches Reich

 

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A BEL – BUR
A MUN S A BEL – BUR
A RUH – BEL (*Fails*)
F DEN S F SWE (*Ordered to Move*)
A TYR S A GAL – VIE
italy
Italien

 

» zum Kommentar
A APU – VEN (*Fails*)
A VEN – TRI (*Fails*)
F ION – GRE (*Bounce*)
F TUN – ION (*Fails*)
russia
Russisches Reich

 

» zum Kommentar
F SEV – RUM (*Disbanded*)
A GAL – VIE
A UKR S F SEV – RUM
A WAR – GAL
F SWE – NWY
– F SEV+ A WAR
turkey
Osmanisches Reich

 

» zum Kommentar
A CON – GRE (*Bounce*)
F AEG C A CON – GRE
A BUL – RUM
F BLA S A RUM – SEV
A ARM S A RUM – SEV

Grafikauswertung Herbst 1902

 
Eilmeldungen
+++ Unentschlossene Admiräle: Französische Flotte verlässt Kanal und zieht wieder nach Belgien +++ Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte: Bounces in Griechenland hilft vor allem dem Doppelkaiser +++ Weltpolizei Deutschland? Deutsche Einheiten sind sowohl im Westen wie im Osten aktiv +++ Französiche Küche wird immer internationaler: Nach eigenen Aussagen soll nun die Paella mit Froschschenkel der neuste Schrei werden +++ Alles im Namen der Wissenschaft: Englische Polarforscher verlassen Spitzbergen und ziehen gen Sibiren +++ Zeit der Ressourcenschonung beendet: Italiens Armee möchte sich in Bewegung setzen – kommt aber trotzdem nicht vom Fleck +++ Richtigstellung: Russische Bürger können weiterhin frei ausreisen – vor allem die Touren nach Oslo und Wien sind stark nachgefragt +++

Experten-Talk zur aktuellen Runde

Statler & WaldorfKommentar
kermit
Kermit
Hey Statler, hey Waldorf! So geht das nicht! Ihr sollt doch bis zum Ende hier bleiben! Jetzt muss ich mich hier auf Ersatzspielersuche begeben, obwohl noch gar kein Spieler ausgestiegen ist. Unglaublich…