Showcase: „Ludo sucht sein Herzblatt“
Herbst 1901
Situation vor aktuellem Zug

Kommentare der Spieler zur aktuellen Runde
| Nation | Kommentar |
| Österreich-Ungarn Dominic Niederhoff | Heute die Kurzversion:
Ich habe ja seltenst eine derartige Ansammlung von paranoiden Problematikern gehabt; was mir auch nicht gefällt, ist die Sprache, die inzwischen genutzt wird; wer mich anpöbelt, hat schonmal grundsätzlich schlechte Karten bei mir. Derzeit bin ich fast in Schockstarre und warte einfach ab, wie sich der Herbst entwickelt – dann werde ich ja sehen, wie ich weiter agieren kann. Mindestens zwei Einheiten werde ich in 1902 rüberretten können. Aber schlüsseln wir das mal ein bisschen auf: Deutschland: Ist still. Bin brennend gespannt, ob er Schweden blockiert… Russland: Blockt die Kommunikation ab; gibt überall bekannt, dass ich ihn nicht leiden kann, weil er mich mal gestabbt hat. Wenn er das wirklich glaubt, wäre ich dann doch sehr enttäuscht von ihm – aber wahrscheinlich ist es einfach eine Möglichkeit, besser dazustehen. Wenn man dem Spruch, „Wer schreibt, der bleibt“ folgt, hat er folgerichtig einen schweren Stand. Frankreich: Lars hat mit seinem Zug in den Kanal für ein bisschen Unruhe gesorgt – genauso könnte man annehmen, dass er einfach nur sicher Belgien will und es vielleicht sogar abgesprochen ist. Bin ja mal gespannt, was sich tut. England: Bleibt in seinen Mails nichtssagend, fordert aber angeblich Italien auf, mir jetzt endlich in den Rücken zu fallen – ist klar, dass er verhindern muss, dass ihm jemand davonprescht. Italien: Marcel ist sauer und droht mir alles an, was ihm möglich ist. Peinlicherweise liegt mein Frühlingszug auch daran, dass ich die entscheidende Mail auf der Arbeit gelesen hatte, leider nur die erste Hälfte. Da rächt sich mein Vorhaben, jede Mail schnellstmöglich zu beantworten. Also mache ich jetzt das Beste draus, beschwichtige ihn und schaue, wer mich zuerst angreift bzw. stabbt. Sollte Marcel Tri in meinem Bestiz lassen, habe ich ihm zugesagt, die Seite zu wechseln – wenn er mir traut, wird er sehen, dass auch ich Wort halten werde. Aber ich muss zugeben, dass ich das Vertrauen sicherlich erschüttert habe. Osmanien: Clemens ist wirklich die Wucht in Tüten – kann den Hals nicht voll genug bekommen, jammert in einer Tour rum und ich trage das ganze Risiko. Scheinbar habe ich auf das falsche Pferd gesetzt; aber so ist das eben als Österreicher, da ist schon der Frühlingszug wichtig. Wenn er mit Marcel zusammenarbeitet, stehe ich noch mit zwei Armeen da, aber mich würde nicht wundern, wenn er auch mit Ulrich eine Abmachung hat – sein letzter Zugvorschlag beinhaltete, Rum freizulassen; das war so ziemlich der Todesstoß für mein Vertrauen in seine Ernsthaftigkeit. Ich erwarte, dass er mich weitgehend bounct. Aber so wie die Verhandlungen derzeit laufen, will ich nicht derjenige sein, der gegen die Absprache gezogen ist. » zu Dominics Befehlen |
| Großbritannien Markus Päuser | Frankreich stabbt im ersten Zug. Gut dann sind die Fronten klar.
Aber gleichzeitig zieht er nach BUR. So hoffe ich noch einem Sea-Lion zu entkommen. Dies kann Deutschland nicht gewollt haben. Erst recht nicht mit der italienischen Bedrohung und Bounce in Tirol. Alle Erklärungen aus Frankreich ziehen bei mir nicht. Wer so eröffnet hat sich halt entschieden. Ich muß nun F Nth – Bel ziehen, um bei einem Sea-Lion. Deutschland und Frankreich je nur einen Build zu gönnen. Russland ist nach dem türkischen Stab selbst in Not und kann RUM abschreiben. Von dort wird keine Hilfe kommen, egal wie laut ich schreie. Alles liegt in den Händen von Jan in Deutschland. Spielt er in Ruhe weiter und weiss mein Angebot Frankreich zu beschäftigen zu schätzen, oder greift er hochmutig mit gegen mich ein? Egal, ich spiele offensiv gegen den ersten Angreifer, also ist mein Build F Lvp! » zu Markus Befehlen |
| Frankreich Lars Juister | Mit den erfolgreichen Zügen in den Kanal und nach Burgund bin ich durchaus zufrieden. Leider hält sich Jan (D) sehr bedeckt und will sich nicht offen zu einem Bündnis gegen E bekennen.
Ich fürchte noch immer ein Bündnis E-D aber was soll es, der Kaiser zaudert und der Premierminister weiß die Feder zu schwingen, also versuche ich mich mit England ins Einvernehmen zu setzen. Der Kanal wird frei gemacht und ich hoffe auf Belgien. Markus (E) hat soweit zugestimmt. Interessanterweise könnte jetzt ein gemeinsames Vorgehen von D und E mit A Mun-Bur und F Nth-Bel dafür sorgen, dass ich im Kanal stehen bleiben muss. Jan (D) meinte, dies sei die Absicht Englands, aber ich kann eigentlich nicht so recht glauben, dass ein Engländer den Abzug der französischen Flotte aus dem Kanal verhindern möchte. Im Südosten sieht es nach einem festen Bündnis von Clemens (OR) und Dominic (ÖU) aus. Die Besetzung von Galizien durch ÖU und die des Schwarzen Meeres durch OR dürften dem Zaren ordentlich zu schlucken geben. Zu so einem frühen Zeitpunkt gefällt es mir natürlich nicht, wenn Russland in starke Bedrängnis kommt. Nun kann Italien zum Zünglein an der Waage werden. Ich hoffe sehr, dass Italien sich nach Osten orientiert. Italienische Flotten westlich des Stiefels kann ich wirklich nicht gebrauchen und ÖU und OR werden einfach zu gefährlich wenn Italien nicht einige ihrer Kräfte bindet und sie Russland zu schnell neutralisieren. Ich werde also die Flotte nach Belgien befehlen und aus Burgund unterstützen. Die Armee in Spanien geht nach Portugal. Damit gehe ich zwar ein kleines Risiko ein und bekomme Probleme falls D und I sofort einige Einheiten nach Westen schieben, aber ich gewinne Tempo im nächsten Jahr. Denn sonst stünde die Armee im Frühjahr 1903 ziemlich verloren in Portugal rum. Die Aufbauten habe ich mit vielerlei Konditionen versehen. Sollte England etwa gegen seine Zusagen versuchen, Bel zu nehmen/blockieren oder in den Kanal ziehen, werde ich eine Flotte in Brest auf Kiel legen. (Es sei denn Italien zöge auch noch nach Pie, dann hätte eine Armee in Marseille Vorrang und die Flotte würde nur bei zwei Aufbauten gebaut.) Wenn alles gut geht, habe ich im Frühjahr eine Armee in Paris und eine in Marseille mehr und könnte mit England – welches hoffentlich entsprechend seiner Zusage keine Flotte in London baut und den Kanal frei lässt – nach anfänglichen Irritationen zu einem guten Bündnis finden. » zu Lars Befehlen |
| Deutsches Reich Jan Badurczik | Österreich und Türkei scheinen gemeinsam gegen den Russen vorgehen zu wollen, logischer nächster Gegner wäre ich. Mit dem Franzosen in Burgund und dem nordorientierten Italiener kann ich bei Ulrich nichts abgreifen, also versuche ich im Süden alles unter Kontrolle zu halten. Das verlockende Angebot des Franzosen ein Sealion zu starten hat sich durch Bur selbst erledigt.
Also sind meine Freunde R, E und eventuell Ö, je nachdem ob I ihm in den Rücken fällt oder nicht. Eigentlich hätte ich gern eine Flotte aufgebaut, aber wenns nicht geht gehts halt nicht. » zu Jans Befehlen |
| Italien Marcel Heymuth | KOMMENTAR KAM VERSPÄTET UNMITTELBAR NACH AUSWERTUNG:
Die Frühjahrsauswertung war zum Brechen. Ulrich hat sich foppen lassen und steht weniger als bescheiden dar. Und ganz offensichtlich gibt es ein Ö+T. Sehr unschön das. Noch schlimmer ist, das es nicht wirklich viel Kontakt diese Woche gab. Ein bisschen zu Österreich, aber da kam nix gutes bei raus. Mal schauen, was jetzt ansteht, nachdem der Herbst so mittel war. Ich hoffe jetzt, dass ich Ö+R überzeugen kann, dass sie sich gemeinsam Rum und Bul holen. Alles andere wäre irgendwie seltsam. Außerdem ist das ein Standardmotiv und eine Win-Win-Situation für beide. Was Jan im Tirol will weiß ich nicht. Ich vermute, er rechnete mit einem weiteren Zug dahin. Dass er mich angreift glaube ich nicht, dazu steht der Franzose zu stark. Evtl. will er über Pie nach Mar, oder vllt. Will er mich gegen dern starken Ösi unterstützen. Fragen über Fragen, ich hoffe, ich kriege das raus. » zu Marcels Befehlen |
| Russisches Reich Ulrich Degwitz | wieso nur ein offenes messer, wenn man auch zwei haben kann?
schwuppdiwupp – ein erstes, überraschungsschwangeres frühjahr genügt vollauf, um die russische position hinreichend zu versauen. statt der (abgesprochenen!?) bounces in GAL & ARM habe ich also bekommen: Ü1) eine ösi-armee in GAL, anscheinend haben A+T in meiner richtung ihre gemeinsamen interessen entdeckt und es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn der eine vom jeweils anderen gewusst hätte, was ich mit ihnen vereinbart hatte. und der feine, gar nicht kleine unterschied besteht darin, dass mir zumindest dominic nie vorgemacht hat, ein bündnis mit mir eingehen zu wollen – während clemens … ach, lassen wir es lieber. immerhin, ein gutes hat die ganze sache auch: da ich mir nicht einbilde, die beiden schon in dieser frühen phase auseinanderdividieren zu können, habe ich zum herbst deutlich weniger mails zu schreiben. und wo wir schon einmal beim positiven sind, folgt flugs frankreichs formidable frühjahrsüberraschung, Ü3) weil F in den kanal eröffnete, muss mich ein englischer konvoi nach NWY nicht wirklich beschäftigen, auch mal fein! Ü4) ist der D/I-bounce in TYR, der aber leider meine hoffnung eines frühen I-angriffs auf ösi-VZ als ziemlich unwahrscheinlich dastehen lässt. bliebe nur noch ein wort zur schwedenfrage: >> Schweden hab ich dir zugesagt, das bleibt dabei. Wenn du mich allerdings noch zwei weitere Male fragst fühle ich mich von dir als unglaubwürdig betrachtet und ziehe aus Prinzip nach Schweden << (originalton jan. b.) Ü5 wäre ergo in fortlaufender nummerierung der herbstliche bounce in SWE, womit wir dann schon bei drei offenen messern wären – und spätestens ab diesem punkt gilt ja bekanntlich die alte zarenweisheit: „viel feind, viel ehr, viel stachelbeer!“. » zu Ulrichs Befehlen |
| Osmanisches Reich Clemens Leathley | Puh, das ging nochmal gut. Alles auf die Karte ÖU zu setzen, war richtig. Dominic hat tatsächlich so gezogen, wie angekündigt. Damit steht erstmal eine österreichisch-osmanische Anfangsformation. Seine Freude über den Coup in Galizien ist groß. Das schafft Vertrauen und darauf lässt sich aufbauen.
Dass Ulrich als Russe mir voll auf den Leim gegangen ist, verstärkt natürlich den Effekt von Dominics Einmarsch in Rumänien: wir können den Balkan 2:2 unter uns aufteilen und Russland ist außen vor. Allerdings war Dominics Behauptung eines russischen Zugs nach Rumänien glatt falsch. Aber solche Fehlinformationen, um den Bündnispartner zum gewünschten Zug zu bringen finde ich legitim. Ich würde es ja genauso machen. 😉 Der Italiener hat ebenfalls gezogen wie angekündigt und hält sich mit seinen Zügen alle Möglichkeiten offen bis hin zu einem Lepanto-Angriff auf mich. Ich muss also wie schon befürchtet auf der Hut sein vor einer russisch-italienischen Allianz. Dagegen habe ich nun die beste Situation, die ich mir nach dem Frühjahrszug erträumen durfte. Aber meine Zufriedenheit darüber darf mich nicht nachlässig machen. Meine schon vor dem letzten Zug geahnte Strategie – schnelle Expansion mithilfe ÖUs und dann geschickt mit I und R verhandeln, um Zugeständnisse abzutrotzen – muss ich nun in die Tat umsetzen. Als erster meldet sich wieder Dominic. Nachdem er zunächst die Besetzung von Gre + Ser durch ihn und Bul + Rum durch mich vorschlägt, was im Grunde für mich vollkommen in Ordnung ist, gebe ich aber zu bedenken, dass mir die Schutzlosigkeit Triests nach dem Wegzug seiner Flotte Sorgen macht, weil sie einer Einladung an den Italiener zur Besetzung Triests gleichkommt. Auf meinen Vorschlag, seine Flotte nach Triest zurücksegeln zu lassen, mir Griechenland und Bulgarien zu überlassen und selbst A Gal – Rum zu probieren mit dem Risiko, das es zu A Ukr – Rum mit bounce kommt, reagiert er deutlich ablehnend und schlägt mir umgekehrt vor, ich solle seinen Zug A Gal – Rum von Bulgarien aus unterstützen und auf mein 5.VZ erstmal verzichten. Das kann ich wiederum nicht akzeptieren. Nicht aus taktischen, sondern aus psychologischen Gründen. Ich schreibe ihm, ich verstehe, dass ihm der Verzicht auf Griechenland und A Gal – Rum zu riskant sei. Umgekehrt sei es für mich eine Zumutung, im Herbst mit nur 4, der Italiener hingegen mit 5 VZ dazustehen. Dann würden seine Flotten unweigerlich gen Osten schippern, ohne dass ich zu entscheidender Gegenwehr imstande wäre. Einen Osmanen mit nur 4VZ, umringt von ÖU wird der Italiener viel eher angreifen, als einen Osmanen mit 5 VZ. Ich habe mit 5 VZ eine weitaus größere Chance, dass sich der Italiener nach Westen wendet. Das ist der für mich entscheidende Grund für das 5. VZ im F02: also reine Psychologie! Um die Risikien fair zu verteilen, schlage ich vor, wie von ihm nach der Auswertung spontan vorgeschlagen zu ziehen: H01: Selbst wenn Dominic wegen Triest nur zum 4.VZ kommt, hat er eine gute Situation, weil ich alle Hände voll zu tun haben werde, den Russen zurückzudrängen und ein Auge auf die italienischen Flotten werfen muss. Im Vergleich dazu kann Dominic recht komfortabel einen eingefallenen Italiener zurückschlagen und dann in aller Ruhe expandieren, denn der Deutsche ist ihm sicherlich freundlich gesonnen. Mit dem realworld-programm checke ich, ob es Lösungen gibt für das Problem einer russischen Flotte in Bla als auch das einer italienischen Armee in Triest nach dem Herbstzug. In beiden Fällen gibt es eine, vorausgesetzt, Dominics Armee in Gal steht dort solange wie möglich und nötig, also bis nach F 1902. Sie hilft dann einen russischen Einfall nach Gal zu blockieren, was für eine Rückeroberung von Triest ein entscheidender Faktor ist, denn sie blockiert dort alle möglichen russischen Unterstützungen einer russischen Armee in Gal für italienische Konter aus Tri. Und wenn der Russe erst im H02 in Gal einmarschiert, gibt es auch kein unlösbares Problem in Rum oder Bla, falls die russische Flotte im H01 nach Bla segelt und Ulrich aggressiv in Sev eine Flotte aufbaut. So schreibe ich ihm auch das alles und setze erneut darauf, dass er wie abgesprochen zieht. Was geht mit Ulrich? Was ich diplomatisch erreichen sollte ist wenigstens eines der beiden Ziele nach dem H01: kein neuer Flottenaufbau in Sev und/oder keine russische Flotte in Bla. Er erkundigt sich zwar danach, ob ich mir noch ein steamroller-Bündnis mit ihm vorstellen kann, ich muss ihm jedoch zu verstehen geben, das ich in einem Jahr nicht gleich zweimal stabben will, denn dann ist mindestens in dieser Partie mein Ruf total ruiniert. Und solange der Vorrat an gemeinsamen Interessen mit Dominic reiche, würde ich unsere Zusammnarbeit nicht infrage stellen. Immerhin willigt er in meinen Anfangsvorschlag ein, die russ. flotte 1902 zu cerschrotten, damit er dafür was besseres aufbauen kann. Allerdings könne ich mir keinen bounce in Serbien oder Rumänien derzeit vorstellen. Und ich setze noch hinzu: Wenn eine zweite Flotte am Schwarzen Meer erscheine, sei Ulrich mein Hauptgegner. Ich erwarte von ihm: keinen(!) Aufbau in Sev, stattdessen A Ukr – Sev und F Arm – Bla oder F Arm – Ank. Das sehe nach keiner Zusammenarbeit sondern abgrundtiefem Misstrauen aus und behält das Überraschungsmoment für später. Der Deutsche werde ihm aus Sorge um einen Zweifrontenkrieg schon gewogen sein und dadurch, dass Frankreich und England bedrängt seien und auch Deutschland eher Gefahren aus Westen erwarte, habe er im Westen erheblich leichteres Spiel als auf dem Balkan. Die Wahrscheinlichkeit, nach Schweden gelassen zu werden, sei jedenfalls hoch. Lange Rede, kurzer Sinn: entweder rasche russische Expansion über Skandinavien nach Westen in Richtung D und/oder E, oder ein ganz schwerer Kampf mit mir rund ums Schwarze Meer mit jeder Menge lachender Dritter: E –> StP, D –> War, ÖU –> Mos, Sev). Das sei die Alternative, so wie ich sie sehe. Hoffentlich hat dieses eiserne statement die Wirkung auf so einen alten Fuchs wie Ulrich, die es haben soll, nämlich ihn zur Neuausrichtung seiner Politik zu bewegen und jegliche stab-Absichten mir gegenüber zu begraben, und hoffentlich treibt es ihn nicht an die Seite Dominics. Andererseits: wenn ich auf eine seiner Forderungen eingegangen wäre, hätte ich jedes Vertrauen zu Dominic für lange Zeit verspielt, und ein Türke ohne eine Freund unter den Nachbarn hat eine denkbar schlechte Prognose. Bleibt noch als letzter in der Reihe der Nachbarn Italien, um das ich mich diplomatisch zu kümmern habe. Ziel muss es hier sein, Marcel davon zu überzeugen, dass er gegen einen Osmannen mit 5 VZ keine reelle Chance hat, sich durchzusetzen. Ich schreibe noch, dass Dominic und ich uns auf die Aufteilung des Balkans im Verhältnis 2:2 geeinigt haben und Russland allerbestenfalls Schweden bekommen werde und damit als starker Partner damit erstmal ausfalle. Hoffentlich zeigen diese Botschaften Wirkung, und er erwärmt sich tatsächlich für ein anderes Angriffsziel als mich. Und dann begehe ich noch eine dieser Schweinereien, wofür diplomacy so einzigartig ist: ich mache ihm die Einnahme Triests schmackhaft mit dem Hinweis darauf, dass Dominic fest entschlossen ist, ihm zu vertrauen und Triest im Herbst unbewacht zu lassen;-) Das brächte mir Entlastung, würde Dominic eine Weile beschäftigen und mir die Zeit verschaffen, im Osten mit dem Russen aufzuräumen, bevor ich weitere Ziele ins Auge fassen kann. Die übrigen Teilnehmer unserer bunten Runde halten sich weitgehend bedeckt. England ist einfach nur abweisend, was ich nicht verstehe im Hinblick auf StP. Deutschland versuche ich dazu zu überreden, entgegen seiner ersten Ankündigung doch in Schweden zu bouncen, um den Russen weiter zu schwächen, mit dem Argument, dass Russland eh´bald zusammenbreche, der Österreicher A Gal – War befehlen werde, er deshalb keine Angst vor etwa A War – Sil zu haben brauche und es nur noch darum gehe, wer welches Stück der Torte ergattere. Schon wieder so eine diplomacy-Schweinerei… Ein Schreibfehler in einer mail des Franzosen an mich (in der Anrede sprach er mich fälschlicherweise mit „Marcel“ an) lässt mich den Verdacht schöpfen, dass die beiden wohl recht tief unter einer Decke stecken. Das bestätigen die unterschiedlichen Angaben zum bounce in Tirol: Jan sagt – wahr -, der bounce in Tirol sei gegen Marcels Ankündigung und Absicht Mun einzunehmen gerichtet gewesen, hingegen behauptet Lars – falsch-, der bounce sei wohl zufällig zustande gekommen… Honi soit qui mal y pense! Also darf ich getost von einer Allianz F + I ausgehen! Es bleibt spannend. Bei Dominic bin ich mir recht sicher, dass unsere Absprachen halten werden. Wenn nur wenigstens eine meiner dipomatischen Offensiven gegen Italien oder Russland – auch die über die Bande! – Erfolg haben, erst dann kann ich tief durchatmen… » zu Clemens Befehlen |
Daraus folgende Befehle (Textauswertung Herbst 1901)
| Nation | Züge | Rückzüge | Auf- und Abbauten | |
| Österreich-Ungarn
» zum Kommentar | F ALB – GRE A BUD – SER A GAL – WAR (*Disloged*) | A GAL – BUD | + A VIE + A TRI | |
| Großbritannien
» zum Kommentar | F NTH – BEL (*Fails*) A YOR – LON F NWG – NWY | – | + F LVP | |
| Frankreich
» zum Kommentar | F ENG – BEL A BUR S F ENG – BEL A SPA – POR | – | + F BRE + A PAR | |
| Deutsches Reich
» zum Kommentar | F DEN S F BOT – SWE A KIE – HOL A MUN – TYR | – | + A MUN + A KIE | |
| Italien
» zum Kommentar | A VEN xxx A APU xxx F ION – TUN | – | + F NAP | |
| Russisches Reich
» zum Kommentar | F ARM – SEV F BOT – SWE A WAR – GAL A UKR S A WAR – GAL | – | + A MOS | |
| Osmanisches Reich
» zum Kommentar | F BLA – RUM A BUL S F BLA – RUM A CON – ANK | – | + F CON + A SMY |
Grafikauswertung Herbst 1901
Eilmeldungen
+++ alle neutralen Länder besetzt – nur ein kleines Dorf in Spanien(?!!) leistet Widerstand +++ erfolgreiche Friedenspolitik oder Ruhe vor dem Sturm: Balkan und Skandinavien stehen unter verstärkter Beobachtung +++ Verrückte Welt? Frankreich räumt Kanal gegen britischen Widerstand! +++ Angst vor der eigenen Courage oder neues Umweltbewusstsein? Italiens Armeen verharren vor Ort und sparen teuren Treibstoff +++ Markier dein Revier: rüde russische Busfahrer vertreiben österreichische Touristen aus Galizien +++ Konjunktur boomt, Rüstungslobby jubelt – selten wurden so viele Aufträge an Rüstungsindustrie vergeben wie in diesem Herbst +++
Experten-Talk zur aktuellen Runde
| Statler & Waldorf | Kommentar |
![]() | Guten Tag Waldorf, alte Socke. Die jungen Hüpfer von der 1250 haben schon wieder geschacht, äh, gedipt. Und wir müssen doch unseren schlecht bezahlten Vertrag erfüllen. |
![]() | Wie? Bezahlt? Ich dachte, dass wäre wieder so ein sittenwidriger Knebelvertrag, wie wir ihn schon öfter auf Bierdeckeln unterschrieben haben? Naja, egal. Zum Thema: Die Jungs haben ihren ersten Herbst hinter sich und ne ganze Menge neue Einheiten aufs Brett gebracht. |
![]() | Ach, Herbst war auch noch? Neue Einheiten? Sachen gibts. Immerhin haben alle was abbekommen. Das freut vor allem den Zaren, wer hätte da schon hoch drauf gewettet. Die Karte sieht gar nicht so merkwürdig aus, wie wir das im Frühjahr noch vermutet haben. Viele Sicherheitszüge über das ganze Brett. Das hätte es früher ja nicht gegeben. |
![]() | Das waren nicht nur Sicherheitszüge sondern peinliches Gruppenkuscheln auf unterstem Niveau: Alle im Sandkasten legen groß los wie die Feuerwehr, ziehen dem Nachbarn gleich ordentlich einen mit der Schaufel über, bauen mit ihren Eimerchen direkt erstmal kleine Hügel an der Grenze, nur um dann beim ersten Ernstfall gleich wieder in Mutters Schoß zu rennen und zu flennen. Naja, alle bis auf den kleinen Jan vielleicht. |
![]() | Ja, der Jan in Deutschland nicht. Der musste aber ja auch nichts schützen. Nagut, er hätte Mun schützen können. Aber vielleicht hat er mal eine eMail beantwortet. Na immerhin haben sie Kie-Hol richtig vorhergesetzt. Und er hat dem Zaren kräftig gewunken. Und sonst, Mun-Tyr ist unerwartet. Zwei Armeen aufbauen passt nicht zum Vertrauen in Frankreich. Hat er sich doch mit dem Engländer angefreundet, weil der Franzose zu aggressiv losgelegt hat. Und Tyr ist nur die Vorbereitung eines falsch verstandenen „munich roundabouts“? Ich sage mal frech ein Tyr – Pie voraus. |
![]() | Auf das Tyr-Pie würde ich auch wetten. Zwei neue formschöne Armeen, den Russen zum Freund, im Osten wird der Tyr-Einfluß nicht gebraucht und der Engländer hat sich positioniert. Kiel-Ruhr mit Support aus Mun dazu und schon wird der Franzose ordentlich um Belgien und Marseille schwitzen müssen, während Hol-Bel hilft, den Kanal leer zu halten. Der kleine Jan scheint der größte Gewinner des Kuschelns, denn seine Position ist stark geworden. |
![]() | Frankreich hat die Pauke wieder weggepackt. Sie haben die Züge als feige vorausgesagt. Ist es auch, Flotte nach Bel. England nach Lon zwingen, man bleibt weiter in Bur rumtreten. Der Zug war nix für ihn. England baut in Liverpool auf, Deutschland keine Flotte und guckt Bur wohl grimmig an. Sieht für mich nicht danach aus, als hätte er schon einen dicken Kumpel auf dem Brett. Aber es heisst ja Herzblatt, vielleicht will er Jan und Markus verkuppeln. |
![]() | Die beiden scheint er wirklich sehr kompetent verkuppelt zu haben. Da war am Anfang wohl einer zu laut und kann jetzt schon mal seine Felle davonschwimmen sehen. Den Kanal hat er auch nur sicher, wenn er ihn aus Bel besetzt und alles anderen wackelt. Da bleibt im Moment wohl nur das Prinzip Hoffnung und Vertrauen in die eigene Diplomatie, die bei den bisherigen Zügen allerdiings eher ungeschickt wirkt. Aus meiner Sicht zu inkonsequent gegen England. So darf der Engländer sich auch als kleiner Gewinner fühlen. |
![]() | Genau, der Päuser, in England. Da waren Sie gar nicht so weit weg, aber es gab kein Nth – Hol sondern Nth – Bel. War die richtige Entscheidung. Deutschland baut keine Flotte (hatte ich das schon erwähnt?). England winkt ihn nach Hol, stänkert noch bisschen gegen Frankreich und baut um mit einem ganzen Zaun zu winken, noch in Lvp eine Flotte. Ich glaub der Markus ist verknallt. Die Frage ist: was bringts? Kanal wird bald französisch. Die Konvoy-Gefahr wird da sein. Aufatmen kann er nur, wenn Jan auch seine Gefühle entdeckt und den Nebenbuhler Lars ärgern will. (Tyr-Pie?) |
![]() | Unsere Päuser-Queen muß wirklich hoffen, dass der Jan Gefühle entdeckt, die er auf dem Diplomacy-Brett eigentlich sonst nicht hat. Ein Den S Bel-Nth oder andersrum könnte unserer Queen noch mächtig weh tun. F Lvp war aber der einzig sinnvolle Aufbau, denn F Edi wäre letztlich zu unbeweglich gewesen. Ganz vorsichtig diese Runde wäre Nwy S Nth H, Liv-Wal/Iri und Lon H, aber vorsichtig kann der Päuser nicht. Der wird verhandeln was geht um ein Nth C Lon-Bel mit Support aus Hol und Mun-Bur zu erreichen. Skandinavien sieht übrigens nach langweiligem Standard aus.. |
![]() | Skandinavien ist ganz schön langweilig, da haben Sie recht. Gucken wir lieber in den Süden. Heymuths Marcel hat den Zug verschlafen. Vermutlich die Bestechungs-Sachertorte auf einmal gefuttert und ist ja zu satt und zufrieden um sich zu bewegen. Das bringt ihm nix ein, ausser dass ihn alle mögen. Zumindest mal nichts grundlegend falsch gemacht. Der Ösi hat genug anderes zu tun. Winkt der den Deutschen nach Pie weiter, muss er sich auch keine Gedanken über französische Flotte machen. Hätte er mal lieber den Sultan gespielt. Vielleicht hat Marcel vergessen, dass Italien nicht in einer Ecke sitzt. Er muss sich überlegen, wo das 5te VZ herkommen soll. Mit Haltebefehlen in Apu wirds jedenfalls schwer was zu erobern. Hoffen wir für ihn auf einen Deal Mit dem Ösi um Griechenland. |
![]() | Wo der jetzt VZ herkriegen will, weiß ich auch nicht. Wenn er clever ist, versucht er auf einen womöglich gen Frankreich fahrenden Zug mit Ven-Pie, Tun-West, Nap-Tyn aufzuspringen, aber ob Markus und Jan gleich ne Dreierbeziehung mit dem jugendlich ungestümen Marcel eingehen wollen? Ich glaubs ja eher nicht. Obwohl sie seine Hilfe sicherlich gebrauchen könnten. Ich tipp daher, dass Marcel spontan eher gen Frankreich schielt, denn der Ösi steht derzeit noch zu kompakt. Seine Chance hat er auf jeden Fall verstreichen lassen. Der Ösi wird sich freuen. |
![]() | Ja, man könnte meinen Dominic wäre ein ganz konservativer. So wie er jetzt dasteht. Das aber so zu erreichen ist aber spannender. Klarer Gummipunkte dafür. Nur wohin damit. Mit dem Zaren auf den Osmanen, und das bei den Scharmützeln um Gal? Mit dem Osmanen auf den Zaren, da gibts irgendwie keine VZs die nicht schon wem anders gehören. Immerhin hat Italien Tri nicht genommen. Vielleicht eine Torte nach Moskau schicken. Zusammen mit dem Zaren könnte es weitergehen. Mit der Flotte in Con steht der Türke noch nicht so gefestigt. |
![]() | Das Gal-War ist für mich ein reichlich sinnloser Zug. Die Einheit hat er verschwendet. Wenn man richtig gegen den Russen hätte vorgehen wollen, wäre mehr drin gewesen. So war es bestenfalls halbherzig. Oder ein Diplomatie-Zug, der sagen soll: Guckt doch, ich hab den Russen ja angegriffen, da kommt ihr jetzt bestimmt nicht drauf, dass ich mit dem zusammenarbeiten könnte. Obwohl das die einzig sinnvolle Option zu sein scheint. Unser Türke steht nach ganz starkem Start wunderbar verletztlich dar. Bul/Rum sind direkt machbar für ein Ö/R. Aus meiner Sicht ist der Ösi jetzt der Macher im Osten. |
![]() | Werfen wir mal einen Blick auf die türkischen. Sicherheitszüge um Ank zu decken, langweilige Rum Eroberung. Aufbau der sich selber im Weg steht. Ich finde Clemens steht zusammen mit den Franzose am schlechtesten da, auch weil sie gerade gefühlte aggressive Starts hingelegt haben. Aber in den ersten Zügen werden Allianzen geschmiedet. Man kann seinen Nachbarn nichts anbieten, ausser selber ein VZ abzugeben. Will man Bla wieder holen, gefährdet man Bul, was gleich ein disband sein könnte. Sichert man Bul, gibts kein Bla und Rum ist weg, und gleich die zweite Flotte. Irgendwie paradox. Konservativ losgespielt, während die Nachbarn murks machen, konservativ weitergespielt, während die Nachbarn panisch versuchen irgendwie ihren Murks gerade biegen wollen und jetzt Quittung dafür bekommen, keinen Murks gespielt zu haben. Da hilft jetzt nur ein eingedrehter Degwitz mit dem Kopf-durch-die-Wand. |
![]() | Seh ich genauso. Unser Türke hat uns das Paradebeispiel gezeigt, wie man eine tolle Position nach dem ersten Zug in Murks verwandelt. Rum kann jetzt jederzeit an den Russen fallen, Bul steht unter österreichischem Druck und wenn er es schützen will, dann verdammt er zumindest Ank oder Smy zur Bewegungslosigkeit, während Bla ungedeckt dasteht. Hier gibt es nur Chancen auf ein Herzblatt, wenn er den Ösi erweichen kann. Und selbst dann können die beiden dem Russen in den nächsten zwei Zügen rein gar nichts abnehmen. Der große Verlierer dieses Zuges zusammen mit dem Franzosen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Degwitz dem Österreicher ob des Gal-War bzw. des Vie-Gal am Start doch noch böse ist. |
![]() | Jeppa, der Zar hat Gal – War genau gesehen. Kriegt einen hochroten Kopf und schreit laut: „Nieder mit dem Hoff!“. Er schwatzt dem Sultan F Rum S Gal – Bud ab, und merkt erst nach der Auswertung, dass in Rum eine Flotte steht. Oder Gal – Boh, Ukr – Gal wäre auch schön. Oder die Varianten-Connection mit Marcel wird aktiviert. Das würde zumindest den Osmanen retten. Vielleich denkt Ulrich aber heute auch mal nicht drüber nach, und spielt was langweiliges. Also Gal – Rum, Ukr S Garl – Rum, Sev – Bla. Was soll schon schiefgehen? |
![]() | Nix. Rein gar nix. Dass, was Ulrich hier gemacht hat, nennt man im Fachjargon übrigens ebenfalls „Einen Degwitz machen“: Aus eigentlich nicht vorhandener Position innerhalb eines Zuges grandios zu stehen. Meistens erreicht er das durch eine Menge Bier und Rotwein für den Gegner sowie spontanen Geistesblitzen. Aber keine Sorgen, liebes Publikum, es bestehen große Chancen, dass der seine Chancen wieder verspielt. Vielleicht der absolute Gewinner dieses Zuges, da es ihm ja sogar durch Einsatz der berühmten degwitzschen Kulleraugen gelungen ist, Jan Schweden abzuluchsen. |
![]() | Oh Schweden, stimmt, wollen wir mal Kreise schliessen? Wenn sich England und Deutschland näher kommen, wollen die dann Untermieter auf dem Dachboden dulden? Die sich womöglich über nächtliche Ruhestörungen beschweren? Sobald Ulrich im Süden was gewinnt, darf er Schweden abschreiben. Solange er nix im Süden hinkriegt, wird er es wohl behalten dürfen. |
![]() | Das wäre zumindest die typische Päuser/Badurczik-Spielweise, aber vielleicht überraschen die beiden Burschen uns ja auch und hauen sich gegenseitig die Glocke ein. Wie wäre es mit einem Ausblick, Herr Kollege? |
![]() | Ein Ausblick? Ich soll bei den liebestollen Burschen wissen was die das nächste Jahr machen? Ich könnte wieder Tyr – Pie erwähnen. Der Sultan wird Federn lassen müssen. Italien wird weiterschlafen. Und der Badurczik hat zuviel Fussball geguckt und wird in Dortmunder Art und Weise seine Siegchancen dementieren. |
![]() | Dazu könnte der Degwitz wieder was ganz irres machen, der Türke verschlafen konservativ untergehen und der Heymuth…ja…hm…der Heymuth macht bestimmt auch irgendwas. Wobei diese Show hier ja Herzblätter sucht und sich daher Paärchen bilden müssen. |
![]() | Oh, Pärchenspiel? Herzblatt? Nagut: Markus und Jan verstehen sich von Anfang an. Ulrich und Dominic bekriegen sich noch, bis sie irgendwann erschöpft ineinander geschlungen versinken. Aber das sehen Sie natürlich alles ganz anders. Daher wird das auch nix mit Ihnen und mir. Was auch besser so ist. |
![]() | Dem kann ich mich anschließen. Gerade letzterem. Und ersterem. Und sowieso. Scheint, als hätten sie ausnahmsweise mal recht, Herr Kollege, aber warten wir doch mal lieber das Frühjahr ab. Da müssen endgültig die ersten Hosen runtergelassen werden. Bin schon gespannt, wessen Hintern wir sehen. Hauptsache es ist nicht ihrer. |









